27 April 2026, 16:23

Wie ein falscher Ton im Gespräch die Karriere von Führungskräften ruiniert

Ein Plakat von James G. Blaine, einem US-Präsidenten, in einem Anzug und Krawatte mit ernstem Gesichtsausdruck, betitelt mit "Der Fehler des Präsidenten."

Wie ein falscher Ton im Gespräch die Karriere von Führungskräften ruiniert

Ein aktueller Fall des Düsseldorfer Personalberaters Norbert Graschi zeigt, wie selbst hochqualifizierte Führungskräfte durch kleine, aber entscheidende Fehler ihre Karriere gefährden können. Der Vorfall unterstreicht, dass fachliche Kompetenz und exzellente Referenzen allein nicht ausreichen – oft sind es die täglichen Interaktionen, die über Erfolg oder Scheitern in Führungspositionen entscheiden.

Die betreffende Kandidatin bzw. der betreffende Kandidat verfügte über makellose Qualifikationen und solide Empfehlungen. Dennoch geriet die Karriere ins Stocken, als der Betriebsrat wegen des Umgangstons in Mitarbeitergesprächen einschritt. Dieses Verhalten warf ernsthafte Fragen zum Führungsstil auf und löste Alarmstimmung aus.

Personalberater wie Graschi führen in der Regel umfassende Hintergrundprüfungen durch, um die Belastbarkeit, emotionale Intelligenz und die Fähigkeit von Bewerbern zu bewerten, mit schwierigen Situationen umzugehen. Sie sprechen mit Mitarbeitenden aller Ebenen, um ein vollständiges Bild zu erhalten. In diesem Fall wurde das problematische Verhalten der Führungskraft in alltäglichen Gesprächen zum ausschlaggebenden Faktor.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Selbstreflexion ist für Führungskräfte entscheidend, um solche Fallstricke zu vermeiden. Der Ruf eines Managers hängt davon ab, wie er mit Mitarbeitenden umgeht, auf Kritik reagiert und die Dynamik am Arbeitsplatz gestaltet. Ohne ausgeprägte soziale Kompetenzen können selbst strategisch denkende Führungspersönlichkeiten Schwierigkeiten haben, ihre Position zu halten.

Der Fall ist ein deutliches Beispiel dafür, wie verhaltensbedingte Schwächen professionelle Stärken überlagern können. Unternehmen legen zunehmend Wert auf emotionale und zwischenmenschliche Kompetenz – neben der fachlichen Expertise. Für Führungskräfte können scheinbar kleine Interaktionen den Unterschied zwischen Karriereaufstieg und Misserfolg ausmachen.

Quelle