15 April 2026, 16:18

Wie Essen im Ersten Weltkrieg zur Propaganda-Waffe wurde

Schwarz-weiß-Radierung eines Mannes, der in einer Fabrik arbeitet, umgeben von Menschen, einer Wand, einem Feuer und anderen Gegenständen, mit Text am unteren Rand, der 'Eine Geschichte der industriellen Revolution' lautet.

Wie Essen im Ersten Weltkrieg zur Propaganda-Waffe wurde

Öffentlicher Vortrag: Essens Rolle in der Propaganda des Ersten Weltkriegs

Am 6. November 2025 findet in Essen ein kostenloser öffentlicher Vortrag über die Bedeutung der Stadt in der Propaganda des Ersten Weltkriegs statt. Der Historiker Robert Welzel untersucht, wie lokale Kulturschaffende die Kriegsrhetorik prägten. Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Historischen Verein ausgetragen; der Eintritt ist frei.

Essen galt einst als das "Waffenarsenal des Reiches" – ein Zentrum der Rüstungsproduktion zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Während des Ersten Weltkriegs engagierten sich Künstler wie Maria Weinand, Karl Hapke und Edmund Körner im "Kriegswohlfahrtsdienst" der Stadt und unterstützten mit ihren Werken die propagandistische Begleitung des Konflikts.

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Welzel, Vorstandsmitglied des Historischen Vereins für Stadt und Stift Essen, hält den Vortrag unter dem Titel "Essener Kulturschaffende und Kriegspropaganda im Ersten Weltkrieg" im Volkshochschulzentrum Essen. Beginn ist um 18:00 Uhr.

Interessierte können sich online unter www.vhs-essen.de (Kursnummer 252.1B006N) anmelden oder weitere Informationen abrufen. Die Veranstaltung beleuchtet, wie Essener Künstler und Industrie die Narrative des Krieges mitgestalteten. Der Eintritt ist frei; Anmeldedetails sind auf der Website der Volkshochschule einsehbar.

Quelle