27 April 2026, 02:22

Wirtschaft in Düsseldorf und am Niederrhein erlebt tiefsten Einbruch seit fünf Jahren

Eine Liniengrafik, die die Auswirkungen des COVID-19 auf US-Geschäfte zeigt, unterteilt nach Branchen, mit Abschnitten für Erholung und wirtschaftliche Erholung, begleitet von Text, der die insgesamt betroffenen Unternehmen und Erholungsmetriken zusammenfasst.

Wirtschaft in Düsseldorf und am Niederrhein erlebt tiefsten Einbruch seit fünf Jahren

Die Wirtschaftslage in der Region Düsseldorf und am Mittleren Niederrhein hat sich im Herbst 2025 deutlich verschlechtert. Unternehmen kämpfen mit schwacher Nachfrage, steigenden Lohnkosten und hohen Energiepreisen – die Stimmung in der Wirtschaft ist auf den tiefsten Stand seit fünf Jahren gesunken.

Der aktuelle Geschäftslagenindikator ist auf minus 12 Punkte gefallen, der schlechteste Wert seit 2020. In Mönchengladbach hat sich die Stimmung erneut eingetrübt: Nur noch 26 Prozent der Betriebe bewerten ihre Situation als gut, während fast 29 Prozent sie als schlecht einstufen. Ein Drittel der Unternehmen sieht seine aktuelle Lage als kritisch an, mit wenig Hoffnung auf Besserung in naher Zukunft.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Globale Krisen und wirtschaftspolitische Fehlentwicklungen auf Bundesebene verschärfen die Lage zusätzlich. Rund 60 Prozent der Unternehmen fühlen sich durch die schrittweise Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohns ab Januar 2026 zum Handeln gezwungen. Gleichzeitig haben sich die Erwartungen weiter verdüstert und liegen nun bei minus 8,3 Punkten.

Auch die Beschäftigungsaussichten haben sich drastisch verschlechtert. Die Erwartungen sind auf minus 11,7 Punkte eingebrochen – ein Zeichen dafür, dass in den kommenden Monaten mehr Stellen abgebaut als neu geschaffen werden. Die allgemeine Geschäftsstimmung bleibt fest im negativen Bereich, mit wachsendem Pessimismus für die Zukunft.

Die Unternehmen in der Region stehen unter zunehmendem Druck durch externe Schocks und innerdeutsche wirtschaftliche Herausforderungen. Angesichts schwacher Nachfrage, höherer Kosten und einer düsteren Einstellungsperspektive bereiten sich die Betriebe auf eine schwierige Phase vor. Die jüngsten Zahlen bestätigen einen anhaltenden Abschwung mit kaum Anzeichen für eine Erholung.

Quelle