13 March 2026, 10:18

"WortspieGL" in Bergisch Gladbach zeigt, wie Demokratie und Vielfalt lebendig werden

Ein aufgeschlagenes Buch mit einer Zeichnung einer belebten Stadtlandschaft mit Gebäuden, Säulen und Himmel, mit Text am unteren Rand der Seite.

"WortspieGL" in Bergisch Gladbach zeigt, wie Demokratie und Vielfalt lebendig werden

Bergisch Gladbachs Stadtbibliothek veranstaltete kürzlich WortspieGL – ein Event zu Demokratie, Vielfalt und offener Gesellschaft

Die Veranstaltung brachte lokale Initiativen, Studierende und Bürger:innen zusammen, um in Diskussionen, Vorträgen und kreativen Beiträgen Toleranz zu fördern und Vorurteilen entgegenzutreten.

Bürgermeister Marcel Kreutz eröffnete WortspieGL und betonte die Bedeutung von Engagements wie Omas gegen Rechts für die Verteidigung demokratischer Werte. Im Anschluss erwartete die Besucher:innen ein vielseitiges Programm: Eine Fotoausstellung konfrontierte mit Klischees und Vorurteilen, während Lesungen der historischen Radioansprachen Thomas Manns gegen den Nationalsozialismus an die Verantwortung der Gegenwart erinnerten. Ein bewegender Höhepunkt war der Vortrag der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer. Studierende steuerten selbst produzierte Podcasts bei, in denen Geflüchtete persönliche Geschichten und Zukunftswünsche teilten.

Zwischen den Programmpunkten stellten sich fünf lokale Organisationen vor, die sich für Demokratieförderung und sozialen Zusammenhalt einsetzen – darunter das Demokratiezentrum Bergisch Gladbach, der Verein Vielfalt macht stark e.V. und der Integrationsrat des Rheinisch-Bergischen Kreises. Künstlerische Arbeiten der Gruppe Wort und Kunst bereicherten die Debatten um eine kreative Perspektive.

Den Abschluss bildete eine von Georg Watzlawek moderierte Vorstellungsrunde, in der jede Initiative ihre Ziele vorstellte und konkrete Wege aufzeigte, wie Anwesende sich vor Ort für Offenheit, Demokratie und Toleranz engagieren können.

WortspieGL zog ein großes, interessiertes Publikum an und löste auch nach den offiziellen Beiträgen noch angeregte Diskussionen aus. Durch die Verbindung von historischer Reflexion, persönlichen Erzählungen und lokalem Aktivismus unterstrich die Veranstaltung die Bedeutung gemeinschaftlichen Handelns für die Bewahrung demokratischer Grundwerte.

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