10 April 2026, 12:20

Neue Studie enthüllt Fluchtwege der Duisburger Jüdischen Gemeinde nach 1986

Altes Buch mit hebräischer Schrift auf einem schwarzen Hintergrund, beschriftet mit "Jüdisches Pessach-Seder"

Neue Studie enthüllt Fluchtwege der Duisburger Jüdischen Gemeinde nach 1986

Neue Studie zu Flucht und Auswanderung der Duisburger Jüdischen Gemeinde wird nächsten Monat vorgestellt

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Im November wird eine aktuelle Untersuchung zur Flucht und Auswanderung der jüdischen Gemeinschaft Duisburgs präsentiert. Johanna Ritzels Forschung bietet die erste systematische Aktualisierung seit der Veröffentlichung von Geschichte der Duisburger Juden im Jahr 1986. Die Veranstaltung beleuchtet, wie Migration und Vertreibung das Leben der lokalen jüdischen Bevölkerung über die Zeit geprägt haben.

In ihrer Masterarbeit untersucht Ritzel die Wanderungsbewegungen jüdischer Männer und Frauen aus Duisburg – wann und warum sie die Stadt verließen. Im Mittelpunkt stehen dabei das Ausmaß der Auswanderung und der Zeitpunkt der wichtigsten Migrationswellen. Die Studie rückt zudem individuelle Schicksale in den Fokus und verleiht den übergeordneten historischen Mustern eine persönliche Dimension.

Die Präsentation findet am 13. November 2023 um 18:15 Uhr in der DenkStätte im Duisburger Stadtarchiv statt. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich. Allerdings ist die Teilnehmerzahl auf 60 Personen begrenzt.

Die zentrale Frage – Bleiben oder Gehen – bleibt ein prägendes Thema in der Erforschung von Flucht und Emigration. Ritzels Arbeit verbindet historische Forschung mit aktuellen Debatten über Migration und Vertreibung in der Gegenwart.

Die Veranstaltung markiert die erste detaillierte Aktualisierung der Erkenntnisse zur jüdischen Auswanderung aus Duisburg seit fast vier Jahrzehnten. Die Ergebnisse werden in einem öffentlichen Vortrag vorgestellt und bieten neue Einblicke in die lokale Geschichte. Die Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich, jedoch auf 60 Personen beschränkt.

Quelle