10 April 2026, 14:23

Polizei warnt vor Online-Betrug: MiniDisc-Kauf und Sextortion in Lüdenscheid

Ein Mann im Anzug spricht in ein Mikrofon, wahrscheinlich zur Genehmigung eines Gesetzes durch die Regierung.

Polizei warnt vor Online-Betrug: MiniDisc-Kauf und Sextortion in Lüdenscheid

Polizei im Märkischen Kreis warnt vor zwei unterschiedlichen Online-Betrugsmaschen

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Ein 59-jähriger Mann aus Lüdenscheid verlor beim Kauf eines gebrauchten MiniDisc-Rekorders Geld, während ein weiterer Einwohner Opfer von "Sextortion" wurde, nachdem er private Fotos geteilt hatte. Beide Fälle veranlassen die Behörden nun, Sicherheitshinweise für Online-Transaktionen und die Nutzung sozialer Medien zu veröffentlichen.

Beim ersten Vorfall versuchte der 59-Jährige, über einen Online-Marktplatz einen MiniDisc-Rekorder zu erwerben. Er überwies den Betrag per PayPal, stellte jedoch kurz darauf fest, dass das Konto des Verkäufers gesperrt worden war. Das Geld ging stattdessen an einen unbekannten Dritten – der Käufer blieb ohne Ware und ohne sein Geld. Die Polizei geht nun von Betrug aus und prüft einen möglichen Erpressungsversuch.

In einem separaten Fall erstattete ein weiterer Lüdenscheider Einwohner Anzeige, nachdem er nach dem Versand intimer Fotos erpresst worden war. Das Opfer zahlte zunächst an den Erpresser, wandte sich jedoch an die Polizei, als weitere Forderungen gestellt wurden. Die Behörden stuften den Vorfall als "Sextortion"-Delikt ein.

Um ähnliche Straftaten zu verhindern, rät die Polizei zu besonderer Vorsicht beim Online-Kauf und -Verkauf. Sie empfiehlt, Treffen für Übergaben persönlich zu vereinbaren oder die offiziellen Zahlungsdienste der Plattform zu nutzen. Die PayPal-Option "Freunde und Familie" sollte vermieden werden, da sie keinen Käuferschutz bietet. Zudem warnen die Behörden davor, persönliche Bilder zu teilen oder Freundschaftsanfragen von Unbekannten in sozialen Netzwerken anzunehmen.

Beide Fälle werden weiterhin von der Polizei Märkischer Kreis untersucht. Für Medienanfragen steht die Behörde telefonisch, per E-Mail oder über ihre offizielle Website zur Verfügung. Die ursprünglichen Warnungen wurden über news aktuell verbreitet, um auf die wachsenden Risiken aufmerksam zu machen.

Quelle