Raphael Brinkert will Schalkes Aufsichtsrat mit klarer Vision reformieren
Uta PatbergRaphael Brinkert will Schalkes Aufsichtsrat mit klarer Vision reformieren
Raphael Brinkert kandidiert für einen Sitz im Aufsichtsrat des FC Schalke 04. Die anstehende Wahl findet auf der Mitgliederversammlung am 15. November statt. Sein Vorstoß erfolgt zu einer Zeit, in der der Verein nach der Rückkehr in die Bundesliga und finanzieller Stabilität strebt.
Brinkert bringt Erfahrung in den Bereichen Marketing, Kommunikation und Krisen-PR in seine Bewerbung ein. Zudem verfügt er über politisches Engagement, von dem er überzeugt ist, dass es der Vereinsführung zugutekommen wird. Sein Hauptanliegen ist die Wiederherstellung von Schalkes Position unter den Spitzenmannschaften des deutschen Fußballs.
Er lehnt eine Ausgliederung der Profiabteilung entschieden ab und bezeichnet sie als unnötig. Ein solcher Schritt käme für ihn nur infrage, falls der Verein vor der Insolvenz stünde. Stattdessen will Brinkert, dass Schalke unter gleichen Bedingungen mit den Top-Klubs konkurriert – ohne strukturelle Umbrüche.
Kritik am aktuellen Modell der Fördergenossenschaft ist ein zentraler Punkt seines Programms. Brinkert argumentiert, dass deren Umsetzung hinter den Erwartungen zurückgeblieben sei. Er schlägt vor, großen Sponsoren wie Thomas Hagedorn eine aktivere Rolle in der Führung der Genossenschaft einzuräumen.
Über finanzielle und strukturelle Fragen hinaus betont Brinkert die kulturelle Bedeutung Schalkes für das Ruhrgebiet. Er sieht den Verein als festen Bestandteil der regionalen Identität und will die Verbindung zur Fangemeinde stärken.
Brinkerts Kampagne konzentriert sich auf finanzielle Umsicht, sportlichen Ehrgeiz und eine engere Einbindung der Sponsoren. Falls er am 15. November gewählt wird, will er einen stärkeren und geschlosseneren FC Schalke 04 vorantreiben. Sein Ansatz lehnt radikale Umstrukturierungen ab – es sei denn, sie sind absolut unvermeidbar.






