Rheinmetall-Aktie fällt auf Jahresief – doch ein Milliarden-Deal gibt Hoffnung
Edeltrud WagnerRheinmetall-Aktie fällt auf Jahresief – doch ein Milliarden-Deal gibt Hoffnung
Rheinmetalls Aktie bleibt unter Druck – Anleger warten auf neue Zahlen
Die Aktie von Rheinmetall gibt weiter nach, während Investoren gespannt auf den nächsten Finanzbericht des Konzerns warten. Heute erreichte der Kurs mit 1.707 Euro ein neues Tief – ein Minus von 1,2 Prozent, nachdem der Wert am Vortag bereits um 2,5 Prozent gefallen war. Eine wichtige Bewährungsprobe steht am 6. November an, wenn die Quartalszahlen veröffentlicht werden.
Der Rüstungskonzern steht in diesem Jahr unter Druck, nachdem er im ersten Halbjahr ein Umsatzminus von 4 Prozent verzeichnete. Allerdings versicherte der Vorstandsvorsitzende den Anlegern, dass diese Lücke bis Ende 2024 vollständig ausgeglichen werde.
Erster Großauftrag für Joint Venture mit Leonardo Unterdessen hat das Gemeinschaftsunternehmen von Rheinmetall und Leonardo seinen ersten bedeutenden Auftrag an Land gezogen: Im Rahmen eines milliardenschweren Abkommens werden 21 hochmoderne Kampffahrzeuge an die italienische Armee geliefert. Italien hat im Rahmen des Programms bereits Bestellungen im Volumen von 20 Milliarden Euro aufgegeben.
Trotz Rücksetzern: Analysten bleiben optimistisch Trotz der jüngsten Kursverluste blicken Experten weiterhin zuversichtlich auf die Aktie. Das durchschnittliche Kursziel liegt derzeit bei rund 2.150 Euro. Der anstehende Quartalsbericht wird mit großer Spannung erwartet – sollte Rheinmetall seine angepassten Ziele erreichen, könnte das Vertrauen der Anleger zurückkehren. Zudem stärkt der neue Panzerdeal die langfristigen Wachstumsaussichten des Unternehmens.






