Business Forum 2026 zeigt Mittelstand in NRW Wege aus der Wirtschaftskrise

Wieslaw Jähn
Wieslaw Jähn
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Ein Diagramm auf einem weißen Hintergrund mit der Überschrift "Die Vorteile der gestiegenen Produktivität der letzten 35 Jahre sind nicht der Mittelschicht zugute gekommen", das den Produktivitätszuwachs der letzten 35 Jahre zeigt und anzeigt, dass die Mittelschicht davon nicht profitiert hat.Wieslaw Jähn

Business Forum 2026 zeigt Mittelstand in NRW Wege aus der Wirtschaftskrise

Das Business Forum 2026 fand bei der Wilken Software Group in Greven statt und zog rund 70 Teilnehmer an. Die von WESt und der NRW.BANK organisierte Veranstaltung konzentrierte sich darauf, lokalen Unternehmen zu helfen, Fördermöglichkeiten zu nutzen und ihre Zukunft in einer sich wandelnden Wirtschaft aktiv mitzugestalten. Zu den Rednern zählten prominente Persönlichkeiten wie Gabriela Pantring, Vorstandsvorsitzende der NRW.BANK, und Dr. Martin Sommer, Landrat des Kreises Steinfurt.

Eröffnet wurde das Forum mit einem Grußwort von Prof. Dr. Manuel Rupprecht, der globale Wirtschaftstrends analysierte und deren Auswirkungen auf den deutschen Mittelstand untersuchte. Sein Vortrag bildete den Rahmen für Diskussionen darüber, wie sich Unternehmen an veränderte Marktbedingungen anpassen können.

Anschließend stellten Guido Hellmer von der NRW.BANK und Varvara Leinz vom WESt-Bereich WirtschaftsService Förderprogramme und Zuschussmöglichkeiten vor. Zu den neuen Angeboten zählte der Transformationskredit, der Unternehmen bei digitalen und strukturellen Veränderungen unterstützen soll. Beide Referenten betonten, wie wichtig es ist, die verfügbaren Finanzinstrumente zu nutzen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Pantring und Sommer hoben später die wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit der Region hervor. Sie verwiesen auf die seit 2020 ausgeweiteten Unterstützungsmaßnahmen Nordrhein-Westfalens für mittelständische Unternehmen, darunter erhöhte Fördergelder für die digitale Transformation, Kreditlinien zur Pandemie-Bewältigung und Nachhaltigkeitsförderung. Neue Initiativen wie der NRW-Wirtschaftsstabilisierungsfonds sowie maßgeschneiderte KfW-Kreditprodukte sollten Lieferkettenstörungen und Marktvolatilität entgegenwirken. Die Verantwortlichen betonten zudem, dass kontinuierliche Investitionen in Innovation und Digitalisierung entscheidend seien, um langfristiges Wachstum zu sichern.

Die Veranstaltung bot Unternehmen im Kreis Steinfurt konkrete Handlungsempfehlungen für den Umgang mit dem wirtschaftlichen Wandel. Die Teilnehmer erhielten detaillierte Informationen zu Förderprogrammen, strategische Einsichten und praktische Schritte zur Stärkung ihrer Betriebe. Das Forum unterstrich damit das Engagement der Region, den Mittelstand durch zielgerichtete Finanzhilfen und Beratungsangebote zu unterstützen.

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