KI-Kameras sollen Schleichverkehr in Wohngebieten nach Straßen-Sperrung stoppen
KI-Kameras sollen Schleichverkehr in Wohngebieten nach Straßen-Sperrung stoppen
Eine politische Gruppe in der Stadt hat einen Plan vorgelegt, um die Verkehrsprobleme zu lösen, die durch die Sperrung einer wichtigen Straße entstanden sind. Seit dem 9. Februar 2026 ist die Altenberger Domstraße in südlicher Richtung für voraussichtlich neun Monate voll gesperrt. Die Volt/FWG-Fraktion schlägt nun vor, mit KI-gestützten Kameras zu verhindern, dass Autofahrer eine nahegelegene Wohnroute als Schleichweg missbrauchen.
Ziel des Vorschlags ist es, den Nittumer Weg und den Zehntweg ausschließlich für Anwohner freizugeben, da dort der unerlaubte Durchgangsverkehr zunehmend zum Problem wird.
Durch die Sperrung der Altenberger Domstraße sind Autofahrer gezwungen, längere Umleitungen in Kauf zu nehmen, die die Fahrzeit über Leverkusen-Schlebusch um etwa 20 Minuten verlängern. Viele ignorieren jedoch die offizielle Umleitungsstrecke und nehmen stattdessen Abkürzungen über den Nittumer Weg und den Zehntweg. Die Volt/FWG-Fraktion warnt, dass sich die Situation weiter verschärfen könnte, wenn keine Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Als Lösung schlagen die Politiker vor, moderne Kamerasysteme an den Zu- und Ausfahrten zu installieren. Diese sollen mithilfe von künstlicher Intelligenz Kennzeichen und Zeitstempel prüfen, um sicherzustellen, dass nur Anwohner und berechtigte Fahrzeuge die Straßen nutzen. Gleichzeitig müsste die Technologie den Datenschutzbestimmungen entsprechen.
Die Fraktion verweist auf ähnliche Projekte, die bereits in anderen Städten umgesetzt wurden. So setzen Hamburg und Berlin seit 2023 bzw. 2024 KI-gestützte Kameras ein, um Rasen, Parkverstöße und unerlaubte Schleichwege in Wohngebieten zu überwachen. Auch international haben Städte wie Rotterdam und Stockholm vergleichbare Systeme eingeführt – mit einer Treffergenauigkeit von über 95 Prozent.
Bevor der Plan weiterverfolgt wird, besteht die Fraktion jedoch auf eine umfassende Prüfung der rechtlichen und finanziellen Auswirkungen. Auf der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Verkehrsflächen am 3. März 2026 wird sie offiziell eine Machbarkeitsstudie beantragen. Sollte das Vorhaben umgesetzt werden, wären zudem klare Beschilderung und eine transparente Öffentlichkeitsarbeit unerlässlich.
Bei Erfolg könnte das Modell später auch auf andere Ausweichrouten in der Stadt ausgeweitet werden. Die Fraktion betont jedoch, dass zunächst die rechtliche Zulässigkeit und die Wirtschaftlichkeit geklärt werden müssten.
Der Vorschlag wird auf der anstehenden Ausschusssitzung am 3. März 2026 beraten. Bei einer Zustimmung könnten die KI-gestützten Kameras noch während der Sperrung der Altenberger Domstraße den Nittumer Weg und den Zehntweg überwachen. Die Leistung des Systems würde dann entscheiden, ob es auf andere Gebiete mit ähnlichen Verkehrsproblemen ausgeweitet wird.
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