Willich kämpft mit neuer Filteranlage gegen PFAS im Trinkwasser
Willich kämpft mit neuer Filteranlage gegen PFAS im Trinkwasser
Willicher Wasserwerke setzen neue Filteranlage gegen schädliche PFAS-Chemikalien im Trinkwasser ein
Seit dem 26. Januar 2023 ist im Wasserwerk Willich eine moderne Filteranlage in Betrieb, die gefährliche PFAS-Verbindungen aus dem Trinkwasser entfernt. Die Anlage sorgt dafür, dass die Wasserqualität den verschärften Sicherheitsvorschriften entspricht, und versorgt damit rund 65.000 Einwohner in Willich sowie im Meerbuscher Stadtteil Osterath.
Die Filteranlage entstand in weniger als sieben Monaten auf einer Fläche von 1.100 Quadratmetern. Jeder der acht Aktivkohlefilter benötigte etwa fünfereinhalb Wochen Bauzeit. Zwei zusätzliche Ersatzfilter lagern beim Hersteller und stehen für künftige Einsätze bereit.
Täglich reinigt die Anlage durchschnittlich 11.000 Kubikmeter Wasser – davon 9.000 für Willich und 2.000 für Osterath. Messergebnisse zeigen, dass die PFAS-Werte nun stabil unter sieben Nanogramm pro Liter liegen und damit die aktuellen Trinkwassergrenzen einhalten. Um die Wirksamkeit zu erhalten, muss die Aktivkohle alle sechs Monate regeneriert werden.
Parallel dazu strebt der kommunale Versorger eine Kostenrückerstattung auf juristischem Weg an. Die Filteranlage kostete 1,4 Millionen Euro, hinzu kommen jährliche Wartungskosten in Höhe von 200.000 Euro. Die Behörden führen die Verunreinigung auf die illegale Entsorgung von Löschschaum zurück.
Die neue Anlage garantiert tausenden Haushalten sicheres Trinkwasser. Durch regelmäßige Wartung und mögliche Schadensersatzforderungen will der Versorger die langfristigen Kosten im Griff behalten. Seit 2023 haben keine anderen deutschen Kommunen über vergleichbare PFAS-Filterprojekte berichtet.
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