Ruhrfestspiele kämpfen um iranisches Flüchtlingsdrama zwischen Krieg und Kultur
Ruhr Festival beginnt mit iranischem Drama auf Persisch - Ruhrfestspiele kämpfen um iranisches Flüchtlingsdrama zwischen Krieg und Kultur
Ruhrfestspiele in Recklinghausen stehen vor außergewöhnlichen Herausforderungen
Die diesjährigen Ruhrfestspiele in Recklinghausen sehen sich mit besonderen Schwierigkeiten konfrontiert, während sie sich auf ihre Eröffnung am 1. Mai vorbereiten. Unter dem Motto "Schock und Staunen" läuft das Festival bis zum 13. Juni und präsentiert Weltpremieren, Deutschlandpremieren sowie Auftritte von Stars wie Katja Riemann, Katharina Thalbach und Joachim Król. Doch der eskalierende Krieg im Nahen Osten gefährdet nun eine der meisterwarteten Produktionen – ein iranisches Flüchtlingsdrama unter der Leitung der Schauspielerin Fatemeh Motamed-Arya.
Am Eröffnungsabend am 3. Mai wird Ursula Krechel die Festrede in einem provisorischen Festzelt halten. Das Hauptgebäude bleibt wegen Renovierungsarbeiten geschlossen, sodass die Veranstalter fast 500 Zuschauer unter einem Zeltdach empfangen müssen. Das Herzstück des Programms bildet "Das Kind", ein Stück der iranischen Autorin Naghmeh Samini. Es erzählt von drei Frauen und einem Kind, die an einer europäischen Grenze gestrandet sind, und wird vollständig auf Persisch aufgeführt – mit deutschen und englischen Untertiteln.
Die Anreise der Schauspieltruppe nach Deutschland hat sich jedoch zu einem logistischen Albtraum entwickelt. Seit Beginn der Vorbereitungen im Februar 2024 ist der Nahen Osten in offenen Konflikt abgerutscht. Im späten Februar 2026 führten Israel und die USA Raketenangriffe auf den Iran durch, gefolgt von der Ermordung des iranischen Revolutionsführers Ajatollah Ali Chamenei. Der Iran reagierte mit Angriffen auf US-Stützpunkte im Golf, was zu Flugannullierungen, Sperrungen des Luftraums und Reisewarnungen des Auswärtigen Amts für die Region führte. Diese Entwicklungen machen es iranischen Künstlern nahezu unmöglich, zu reisen.
Die Veranstalter versuchen mit Unterstützung des Auswärtigen Amts weiterhin, die Einreise der Gruppe zu ermöglichen. Sollte die Truppe nicht nach Deutschland gelangen, wird die Produktion abgesagt – eine Entscheidung, die selbst symbolträchtig wäre. Die künstlerische Leiterin des Festivals bezeichnete die Lage als "große Herausforderung", doch eine endgültige Entscheidung steht noch aus.
Neben dem iranischen Drama umfasst das Programm prominente deutsche Schauspieler und neue Werke. Doch der Schatten des Krieges lastet nun über einem Festival, das eigentlich eine Feier des Theaters sein sollte.
Die Ruhrfestspiele werden stattfinden – mit oder ohne die iranische Produktion. Eine Absage von "Das Kind" würde jedoch einen scharfen Kontrast zum Festivalmotto "Schock und Staunen" bilden. Noch verhandeln die Veranstalter, während das Publikum gespannt darauf wartet, ob das Stück – und seine Darsteller – die Bühne erreichen werden.
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